AI Masterclass
Glossar

Bauen mit KI

Fine-Tuning

Ein vorhandenes Modell mit eigenen Beispielen weitertrainieren, damit es Stil oder Format zuverlässig trifft.

Beim Fine-Tuning wird ein fertiges Modell mit eigenen Beispielpaaren nachtrainiert. Sinnvoll ist das, wenn ein bestimmter Stil, ein festes Format oder ein engmaschiges Klassifikationsschema verlässlich getroffen werden muss und Prompts das nicht stabil hinbekommen.

Für die häufigste Anforderung, nämlich „das Modell soll unsere Inhalte kennen“, ist Fine-Tuning der falsche Hebel. Wissen gehört in den Kontext, also RAG. Ein feingetuntes Modell lernt Form besser als Fakten, und es veraltet mit jedem neuen Dokument.

Dazu kommen die Kosten: Beispieldaten aufbereiten, trainieren, bewerten und das Ganze bei jedem Modellwechsel wiederholen. Das lohnt sich erst bei entsprechendem Volumen.

Verwandte Begriffe

  • RAG

    Passende Ausschnitte aus eigenen Dokumenten suchen und dem Modell als Kontext mitgeben, statt es aus dem Gedächtnis antworten zu lassen.

  • Inferenz

    Das Ausführen eines fertig trainierten Modells, also jede einzelne Anfrage.

  • Open-Weight-Modell

    Ein Modell, dessen Gewichte frei verfügbar sind, sodass es auf eigener Infrastruktur laufen kann.

In der Praxis üben

In der AI Masterclass kommt dieser Begriff nicht als Definition vor, sondern in einer Session, in der damit gearbeitet wird.

Wir verwenden Cookies

Mit Klick auf „Alle Cookies akzeptieren“ stimmt ihr der Speicherung von Cookies auf eurem Gerät zu, um die Nutzung der Website zu verbessern und unsere Marketingmaßnahmen zu unterstützen. Über die Schaltfläche „Anpassen“ könnt ihr festlegen, welche Arten von Cookies ihr zulassen möchtet.

Fine-Tuning: einfach erklärt | Ahoi Kapptn!