Bauen mit KI
Vibe-Coding
Software in natürlicher Sprache beschreiben und das Modell den Code schreiben lassen, statt selbst zu programmieren.
Beim Vibe-Coding beschreibt ihr, was entstehen soll, und ein Modell erzeugt den Code. Ihr schaut das Ergebnis an, sagt, was anders werden soll, und wiederholt das. Für eine Landingpage, ein Formular oder ein kleines internes Werkzeug kommt man so in Stunden zu etwas Benutzbarem.
Die Grenze ist ebenso klar: Was schnell entsteht, ist noch kein Produkt. Fehlerbehandlung, Rechte, Datenschutz, Tests und Wartbarkeit fallen nicht von selbst an, und ein Modell weist selten von sich aus darauf hin. Der Weg vom lauffähigen Prototyp zu etwas, das echte Nutzer:innen und echte Daten verträgt, ist der längere Teil.
Nützlich ist es trotzdem, und zwar am meisten dort, wo vorher gar nichts gebaut wurde, weil sich der Aufwand nie gerechnet hätte.
Verwandte Begriffe
- Claude Code
Ein Werkzeug, mit dem ein Modell direkt in einem Projektverzeichnis liest, schreibt und Befehle ausführt.
- Prototyp
Eine lauffähige Version, die eine Idee überprüfbar macht, aber noch nicht für echten Betrieb gedacht ist.
- Guardrails
Technische und organisatorische Grenzen, die festlegen, was ein KI-System tun darf und was nicht.
In der Praxis üben
In der AI Masterclass kommt dieser Begriff nicht als Definition vor, sondern in einer Session, in der damit gearbeitet wird.